Allgemeine Geschäftsbedingungen der Hurry Curry GmbH

§ 1 Geltungsbereich und Begriffsdefinitionen

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend “AGB”) der Hurry Curry GmbH (nachfolgend “Anbieter”) gelten für alle Verträge und Leistungen, die ein Kunde (nachfolgend “Kunde”) mit dem Anbieter im Zusammenhang mit den vom Anbieter auf seiner Website und am Verkaufsstand angebotenen Produkten und Dienstleistungen abschliesst.

1.2 Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Anbieter stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand

2.1 Der Anbieter bietet Takeaway- und Catering-Dienstleistungen an, die insbesondere die Zubereitung und den Verkauf von Curry-Gerichten umfassen.

2.2 Der Umfang der Dienstleistungen wird im individuellen Vertrag zwischen dem Anbieter und dem Kunden festgelegt.

§ 3 Vertragsschluss

3.1 Die Präsentation der Produkte und Dienstleistungen auf der Website oder am Verkaufsstand stellt kein rechtlich bindendes Angebot seitens des Anbieters dar, sondern eine unverbindliche Aufforderung an den Kunden, dem Anbieter ein Angebot zu machen.

3.2 Ein Vertrag kommt durch die Annahme des Angebots des Kunden durch den Anbieter zustande. Die Annahme erfolgt schriftlich oder durch Ausführung der Bestellung.

§ 4 Vergütung und Zahlungsmodalitäten

4.1 Die Vergütung richtet sich nach dem im Vertrag festgelegten Umfang der Dienstleistungen und wird im Vertrag spezifiziert.

4.2 Rechnungen sind unmittelbar bei Erhalt der Ware oder Dienstleistung zu begleichen. Bei Catering-Dienstleistungen gelten individuell vereinbarte Zahlungsbedingungen.

§ 5 Haftung und Schadensersatz

5.1 Der Anbieter haftet im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und beschränkt auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden.

5.2 Die Haftung für mittelbare Schäden, insbesondere entgangenen Gewinn, ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen.

5.3 Der Anbieter haftet nicht für Schäden, die dadurch entstehen, dass bestellte Waren oder Dienstleistungen nicht vom Kunden angenommen werden. Sollte der Kunde die Annahme der bestellten Waren oder Dienstleistungen verweigern, bleiben die Ansprüche des Anbieters auf Vergütung der vereinbarten Leistungen unberührt.

5.4 Bei Lieferungen an öffentliche Orte oder an Orte, die allgemein zugänglich sind, übernimmt der Anbieter keine Haftung für den Verlust oder die Beschädigung der Ware nach der Übergabe an den Kunden.

§ 6 Geheimhaltung

6.1 Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen des Vertragsverhältnisses erhaltenen Informationen streng vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.

§ 7 Urheberrecht und Nutzungsrechte

7.1 Alle vom Anbieter im Rahmen der Dienstleistung erstellten Werke bleiben im Urheberrecht des Anbieters.

7.2 Der Kunde erhält das nicht-exklusive, nicht-übertragbare Recht, die im Rahmen des Vertrags erstellten Werke zu nutzen.

§ 8 Mitwirkungspflicht des Kunden

8.1 Der Kunde unterstützt den Anbieter bei der Erbringung der Dienstleistungen, indem er alle notwendigen Informationen, Zugänge und Unterlagen rechtzeitig zur Verfügung stellt.

8.2 Verzögerungen, die durch unzureichende Mitwirkung des Kunden entstehen, führen zu einer entsprechenden Verlängerung der Leistungsfristen.

§ 9 Gewährleistung

9.1 Der Anbieter gewährleistet, dass die Produkte und Dienstleistungen professionell und gemäss den vertraglichen Vereinbarungen erbracht werden.

9.2 Mängel sind vom Kunden innerhalb einer Frist von 24 Stunden nach Erhalt der Ware oder Dienstleistung schriftlich zu rügen.

§ 10 Risikoübertragung

10.1 Das Risiko des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware geht mit der Übergabe, bei Versendung mit der Auslieferung der Ware an den ausgewählten und vom Kunden angegebenen Transportführer, an den Kunden über.

10.2 Für den Fall, dass der Kunde Unternehmer ist, gilt die Übergabe und jeder damit einhergehende Risikoübergang bereits dann als erfolgt, wenn die Ware das Lager des Anbieters verlassen hat.

§ 11 Stornierung und Nichtannahme von Bestellungen

11.1 Stornierungen von Bestellungen durch den Kunden sind bis zu 24 Stunden vor dem vereinbarten Liefer- oder Abholtermin möglich und müssen schriftlich erfolgen. Bei späteren Stornierungen behält sich der Anbieter das Recht vor, die vereinbarte Vergütung in Rechnung zu stellen.

11.2 Nimmt der Kunde die bestellten Produkte oder Dienstleistungen nicht zum vereinbarten Zeitpunkt an, ist der Anbieter berechtigt, Ersatz für die entstandenen Aufwendungen sowie den entgangenen Gewinn zu verlangen.

§ 12 Schlussbestimmungen

12.1 Änderungen dieser AGB bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für das Schriftformerfordernis selbst.

12.2 Es gilt schweizerisches Recht. Gerichtsstand ist der Sitz der Hurry Curry GmbH, Bern, Schweiz.